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Neue Westfälische

Von der Magie des Aufbruchs
Wie sich Freiraumplaner und Schauspieler ergänzen 

"Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne." Was schon Hermann Hesse wusste, das erlebten die Besucher in der Buchhandlung Blume von Martina Lange bei einer Lesung der besonderen Art, in der es hieß: "Literatur trifft Garten".

 Blüten, die sich auf dünnen Stielen aufrecht dem Himmel entgegenstrecken, ihre kreative Kraft, begleitet vom unvergleichlich frischen, lieblichen Duft: Schauspieler Georg Luibl, der kurzfristig für den erkrankten Jürgen Buchmann eingesprungen war, sowie Sven Christeleit, diplomierter Ingenieur für Freiraumplanung und Landespflege und klassischer Feng Shui-Berater, ließen mit Gedichten, Geschichten und Informationen über den Frühling und seine Pflanzenschätze bunte Bilder vor dem geistigen Auge der rund 30 Zuhörer entstehen. Gießkanne, Strohhut, Korb und blaue Gärtnerschütze, die sich Georg Luibl gleich zu Beginn übergestreift hatte, gehörten unweigerlich dazu, als der Mime mit dem wunderbar rollenden bayerischen "R" und der ostwestfälische Praktiker sich in der Mitte der Welten zwischen Literatur und Natur trafen.

Im Schein der Tischlampe gelang dem ungleichen Duo bei seiner ungewöhnlichen "Vorlesung im Frühling über den Frühling" die reizvolle Verknüpfung von Poesie und Sinndeutung.
Das Märzveilchen als Symbol der Sehnsucht, als magisches Blümchen und in Büchern vielfach als "beschränkt begehbar" beschrieben, - Christeleit lieferte bei seiner informativen, textlichen Wanderung durch die Frühlingsmonate wissens- und staunenswerte Hintergründe, Luibl vollendete das Bild mit klug ausgewählten Texten der Weltliteratur.

 Joseph von Eichendorffs "Wünschelrute" kam ebenso zu Gehör wie "Der Frühling" von Heinz Erhardt ("Süßer Duft ist überall - bloß hier im Zimmer stinkt es") oder der "Osterspaziergang" aus Goethes "Faust". Im gegenseitigen Einklang knüpfte das Duo aus Bielefeld schließlich auch die Bande zum "Monat der Liebe", erzählte und las vom Weißdorn, der "vom Himmel gefallenen Wölkchen gleich" im Mai seine Blütenpracht entfalten wird. Und ließen das Auditorium nicht zuletzt an der "Geschichte eines Genies", des eitlen Schmetterlings mit dem kurzen Lebenszyklus teilhaben. Wie traurig es enden kann, wenn ein Hering eine Auster liebt oder ein Mann die "vorsortierte Frau fürs Leben" sucht, auch das erfuhren die Zuhörer am Ende eines heiteren, aufschlussreichen Abends, der Lust auf mehr machte.

( Neue Westfälische 2007 )




Sven Christeleit war noch ein Teenager, als er sich erstmals mit den chinesischen Wissenschaften auseinander setzte. Eine Passion die bis heute erhalten blieb. Der 44- jährige ist inzwischen ausgebildeter Feng Shui Berater. Die chinesische Kunst der harmonischen Lebens- und Wohnraumgestaltung wendet er in seinem Beruf als Gartengestalter an.

Nach einer Lehre als Landschaftsgärtner schloss Christeleit ein Fachhochschulstudium als Landespfleger an. Heute hat er eine Teilzeitstelle bei der Stadt Paderborn. In der Zeit die ihm bleibt, widmet er sich Feng Shui und bietet seine Dienste Menschen an., die auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind oder die ihr Umfeld nach der chinesischen Lehre gestalten wollen.

" Ich weiß, dass viele Feng Shui mit Vorbehalten begegnen", sagt Christeleit. Aber er betont auch, dass die meisten bei der Auswahl ihres Wohnhauses ganz unbewusst Grundsätzen der Lehre folgen, etwa wenn sie sich für eine sonnige Hanglage entschieden. Dieses intuitive Handeln greift er auf und nutzt die chinesischen Lehren, damit sich seine Kunden ein harmonisches Wohnumfeld gestalten können.

( Michael Schläger, Westfalen - Blatt  Bielefeld, 27.02.2006)

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Kollegen:

. Es wurde hier im Blog ja schon dezent erwähnt, am Wochenende fand das Gartenseminar mit meinem Kollegen Sven Christeleit in Bielefeld statt. Das ich mir das nicht entgehen lassen wollte, war natürlich klar.

Das Thema Pflanzen und Garten ist bei mir immer etwas stiefmütterlich behandelt worden, denn ich habe keinen Garten und hatte auch noch nie einen. Von einer 4qm Schneckenzucht (Gemüsebeet) bei meinem Schwager mal abgesehen. Pflanzen erkenne ich als Pflanzen, wenn ich sie sehe. Dabei fasziniert mich das Thema ungemein, nur der rechte Einstieg fehlte bislang. Den Einstieg und noch einiges mehr bekam ich am Wochenende.

Schritt für Schritt wurden wir an das Thema herangeführt, erfuhren wie man eine Gartengestaltung überhaupt angeht. In erster Linie muss so ein Garten natürlich in die Landschaft passen, das Prinzip gilt ja genauso für Häuser. Dann gilt es festzustellen, wann wo wie viel Licht auf das Gelände fällt, denn die schönste Terrasse nützt nichts, wenn sie immer im Schatten liegt oder in der Sonne brät.
Dann wird der Garten in Räume aufgeteilt, je nachdem wie er genutzt werden soll. Ein Garten für Fußballverrückte Kinder ist natürlich anders aufgeteilt, als ein Gemüsegarten, ein streng architektonischer Ziergarten oder ein Naturgarten mit Teich und Feuchtbiotop.

Die fliegenden Sterne des Hauses spielen im Garten auch eine Rolle, wenn auch nicht im Detail. Gerade bei der Platzierung von Wasser sind sie natürlich unerlässlich. Steht das Grundkonzept einmal fest, geht es an die Auswahl der geeigneten Pflanzen und hier kommt die Bibel ins Spiel. Nein, nicht die christliche Bibel sondern der über 1000 Seiten starke Baumschulkatalog, der Teil der Seminarunterlagen war. In diesem Katalog sind sämtliche hier erhältliche Bäume, Sträucher und Stauden aufgelistet, jeweils mit genauer Angabe von Größe, Blühzeit, Standortbedingungen und sogar Preis, wenngleich der auch nur ein ungefährer Anhaltspunkt sein kann. Sogar der Laie ist damit in der Lage, recht schnell den maximal 4m hohen, blühenden, essbaren und pflegeleichten Strauch zu finden, der auch noch eine schöne Herbstfärbung hat und bezahlbar ist. Sogar eine Version auf CD-Rom ist dabei (Vom Buch, nicht vom Strauch).

Alles in Allem haben sich die 600km Anfahrt nach Bielefeld absolut gelohnt, das Seminar war Top und ich habe meinen Kollegen endlich mal persönlich kennen gelernt.

Gerhard Zirkel
Aufgestiegen zum Gartenprofi


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Neue Westfälische : Gartensonderausgabe April 2009

Bericht über eine Feng Shui Gartenberatung


Neue Westfälische  Mai 2009



Dichterlesung rettet einen Baum